eLidl

Schon etwas älter die Meldung, trotzdem möchte ich sie der Vollständigkeit halber verlinken, da es sich hier ja auch um den einen Discounter handelt.

„Der Lidl Online-Shop vor dem endgültigen Start“ (via Exciting Commerce)

Hurra! Wir haben alle lange darauf gewartet. Tschuldigung, etwas Ironie muss sein in der heutigen Zeit.

Für Lidl bedeutet das natürlich die Schaffung eines neuen Absatzkanales, oder auf gut Deutsch „Channels“. Hochaktuell, gut auffindbar über Suchmaschinen, geringe Kosten oder zumindest geringere Kosten als ein lokales Ladengeschäft zu betreiben (wenn man es schlau anstellt).

Mit Tchibo, Plus und anderen nun einer der nächsten ganz großen die sich ins Internet wagen. Aldi wird sich das wahrscheinlich noch, in altbewährter Marnier, etwas ansehen, verstehen, lernen, und auch ruff damit…

Was bedeutet das alles wieder im Bezug auf Nachhaltigkeit? Na ja, eigentlich einfach nur, dass die ganze nichtnachhaltige Grüze nun auch über das Netz bezogen werden kann.

Lidl würde ich empfehlen, in den Shop KEINE Community-Features einzubauen. Denn die schlechten Bewertungen auf diverses Billighandwerkszeug aus Asien oder die von sonstwem in Asien billigst produzierten Klamotten könnte nur ein Redaktionsteam von der Größe eines afrikanischen Kleinstaates weg-moderieren. Ich komme nur drauf weil im Quelltext auf eTracker verwiesen wird, eine Firma die sich mit Live-Nutzerumfragen auf Websites und Besucherkennzahlen beschäftigt.

Aus eCommerce-Sicht ist das ja alles nett und schön, dass die Discounter sich nun auch ins Netz wagen. Aber ich hege noch immer die Hoffnung, dass sich Shops die Meinungen von anderen zulassen und wo die Community das Marketing übernehmen wird kann, langfristig gesehen überleben und die anderen verpuffen.