Besser 30 Prozent…

Treffend auf den Punkt gebracht hat der Lohas-Berater Fred Grimm im aktuellen Wissen-Magazin der ZEIT, wie man versuchen kann, das Richtige hinsichlich ökologischem Denken im Allgemeinen zu tun.

„Besser 30 Prozent richtig machen, als 100 Prozent falsch.“ Etwas weiter im Text heisst es dann noch „Aber man sollte bereit sein, die eigene Vorstellung von gut und böse, grün und nicht grün immer wieder nachzujustieren“.

Das kann ich so absolut stehen lassen, vor allem auch in Bezug auf meinen Einkauf beim Discounter. Vor allem weil ich nicht alles pauschal verteufeln möchte, aber doch das bestmögliche versuche, beschränke ich mich bei meinem Einkauf beim Discounter auf das, was ich hinsichtlich nachhaltigem Konsum denke vertreten zu können. Den Rest kaufe ich auf dem Wochenmarkt (vorzugsweise Waren aus der Region & Bio) sowie in den einschlägigen Biomärkten.

Vielleicht mache ich mir mal die Mühe und beginne einen Vergleich, was den Kostenunterschied angeht. Rein gefühlsmäßig denke ich ist ein voller Einkauf beim Discounter auf jeden Fall billiger als beim Biomarkt. Aber wie auch woanders kommt es hier auch auf den Mix an, und die Kosten lassen sich vielleicht verträglich so aufteilen, dass ich die Dinge welche in meiner persönlichen Nachhaltigkeitsliste weit oben stehen, eben aus dem Biomarkt kommen und die Dinge bei denen das Nachhaltigkeitsgefühl am geringsten ist vom Discounter kommen.